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Private Elektrowärmespeicher mit neuem Einsatz

Lieber Energie speichern als verschenken.

Eine völlig neue Bedeutung haben Speicherheizungen vor dem Hintergrund der Energiewende erhalten. Die vorhandenen Kapazitäten z.B. in Pumpspeicher-Wasserkraftwerken reichen nicht aus, um zu Spitzenzeiten die stark schwankenden Strommengen und Photovoltaikanlage aufzunehmen. Die Speicherheizungen können hier als thermische Speicher zur Netzentlastung genutzt werden. Denn mehr als 1 Million Wohneinheiten in Deutschland verfügen noch über Elektrospeicherheizungen und bieten damit 5 mal mehr Speicherkapazität als die vorhandenen Pumpspeicherkraftwerke.

Modernisierung - eine Investition für Nutzer und Umwelt

Allein die Kombination einer elektronischen außentemperaturgeführten Aufladesteuerung mit neuen Wärmespeichern spart erfahrungsgemäß bis zu 20 Prozent Energie - im Vergleich zu einer älteren Speicherheizungsanlage ohne witterungsgeführte Aufladesteuerung. Da moderne Wärmespeicher über elektronische Laderegler und ein wesentlich besseres Wärmerückhaltvermögen verfügen, lässt sich die Wunschtemperatur genau regeln und erreichen. Auch die noch vorhandene Restwärme wird deutlich exakter erfasst und somit nur die fehlende Energiemenge nachgeladen. Da die Stromerzeugung durch Wind und Sonne immer wieder schwankt, soll auch das Speichervolumen bestehender Wärmespeicheranlagen genutzt werden, um Netzüberschüsse gezielt abzubauen.

Die Energiewende ist da

Werden die Wärmespeicheranlagen im Rahmen eines Lastmanagements eingesetzt verschiebt sich der Strommix zusätzlich zu Gunsten erneuerbarer Energien und verbessert somit die Ökobilanz der Nachtspeicherheizungen. Schon heute können moderne Speicherheizungen zum Lastmanagement uns verbesserte Integration des regenerativ erzeugten Stroms beitragen.

Wichtige Funktion der Wärmespeicher für Energiewende anerkannt

Seit der EnEV 2014 ist die Außerbetriebnahmepflicht für ältere Speicherheizungsanlagen entfallen, die in §10a der EnEV 2009 gefasst war. Die Bestandsanlagen können damit über 2020 hinaus betrieben werden, auch wenn sie schon älter als 30 Jahre sind. Heute stehen wir vor dem Problem, wie wir regenerative und umweltfreundlich erzeugte Energien, wie z. B. Windenergie, am besten speichern können. Elektrische Raumheizsysteme bieten eine Möglichkeit dazu. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung eine entsprechende Gesetzesänderung verabschiedet. Diese sieht keine Außerbetriebnahme von elektrischen Raumheizsystemen ab dem 1. Januar 2020 mehr vor, sondern erlaubt deren Betrieb vielmehr über das Jahr 2020 hinaus.


Vorteile der Änderung

Elektrische Raumheizsysteme laden sich nachts in den sogenannten Schwachlastzeiten auf und geben die Wärme am folgenden Tag durch integrierte Raumtemperaturregler bedarfsgerecht ab. Der Abnehmer profitiert dabei von den vergünstigten Nachtstrom-Tarifen, weil durch elektrische Raumheizsysteme mit Wärmespeicherung die „Nachttäler“ der Energieversorger gefüllt und durch eine konstante Leistungsabgabe wirtschaftlicher betrieben werden können. Die Initiative zur Aufhebung dieser Regelung ging direkt vom Deutschen Bundestag aus. Die Politiker reagierten damit auf den stetig wachsenden Anteil umweltfreundlicher erneuerbaren Energien im Strommix sowie die damit verbundenen Anforderungen an die Speicherung und Nutzung.

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